2013|2014

2013|2014 2019-05-08T18:44:18+01:00

3. Schlaun-Wettbewerb 2013|2014:

Landeshauptstadt Düsseldorf

Die weitere Entwicklung der Innenstadt stellt eine besondere Herausforderung dar. Als in demographischer und wirtschaftlicher Hinsicht wachsende Stadt gilt es Potenziale im Innenstadtbereich sichtbar zu machen, auszubauen und zu nutzen. Das Wettbewerbsgebiet umfasst einen Innenstadtbereich unserer Landeshauptstadt, das der visionären Überhöhung bedarf, die der Stadt eine langfristige Zielplanung eröffnet. Ziel soll ein „Ideenbuch“ sein, welches als Ideengeber für die zukünftige Entwicklung des Gebietes dienen kann.

1. Bebauungskonzept

  • Bauliche Höhenentwicklung: Entwicklung einer quartiersbezogenen Höhenentwicklung, Prüfung geeigneter Standorte für Hochpunkte (gem. Hochhausrahmenplan), Überprüfung des Architektur-Mix aus Gründerzeit und Wiederaufbau im Hinblick auf Verdichtungspotenziale für zusätzliche Geschosse
  • Entkernung von Blockinnenbereichen zur Freiraumgewinnung prüfen

2. Städtebauliche Anbindung

  • Entwicklung eines Fahrrad- und Fußwegenetzes in die umliegenden Quartiere, insbesondere zu den Zielen Berliner Allee/ Kö/ Kö-Bogen/ Altstadt/ Rhein
  • Entwicklung der Quartiersränder, insbesondere im südlichen Bereich der Graf-Adolf-Str. im Übergang zum Regierungsviertel
  • Optionale Verbindung des Hauptbahnhofs mit der Innenstadt über das Plangebiet hinaus bis zur Kö und zum Rhein

3. Nutzungskonzept

  • Stärkung der Wohnfunktion im Bestand, Neubau durch Bestandsergänzung
  • Kinderfreundlich räumliche Atmosphären mit Kindergärten, keine Schulen, keine großen Kultureinrichtungen
  • Standortüberprüfung für Wohnhochhäuser, Verdichtung im Bestand
  • Gestaltung öffentlicher Räume, Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Quartier
  • Erhöhung des Grünflächenanteils und dessen Gestaltung
  • Neuordnung des ruhenden Verkehrs, Nachnutzung überkommender Parkhausstrukturen
  • Erhalt einer funktionierenden Nahversorgung mit Einzelhandel, Gastronomie, Kultur für ein Stadtquartier von hoher Internationalität

Kurzum: Wir hoffen auf ein lebens- und liebenswertes Areal. Eine Kombination aus Städtebau und Architektur in der Bearbeitung ist wünschenswert.


Das Preisgericht hat folgende Preise vergeben:

Es wurden 5 Anerkennungen (2 Architektur, 3 Städtebau) und vier Preise (Städtebau) vergeben. Das Preisgericht verzichtete bewusst auf Differenzierung bei den Preisen.

Architektur

Anerkennung – € 1.200,-: Stefan Madlener, Universität Liechtenstein, Betreuer: Prof. Dietrich Schwarz, Tarnnummer 783326
Anerkennung – € 1.200,-: Denisa Balaji, Universität Liechtenstein, Betreuer: Prof. Dietrich Schwarz, Tarnnummer 050561

Städtebau

Preis – € 2.500,-: Ina Bart + Jenny von Essen, FH Düsseldorf, Tarnnummer 342309
Preis – € 2.500,-: Arya Sarabadani + Aleksandar Tomic, FH Düsseldorf, Betreuer: Prof. Peter Pütz, Tarnnummer 501909
Preis – € 2.500,-: Annika Meierlücke, FH Aachen, Betreuerin: Prof. Anne Klasen-Habeney, Tarnnummer 030201
Preis – € 2.500,-: Samuel Schöne + Corinna Schwarz, Büro: Schöne Schwarz Architektur, Dresden, Tarnnummer 152705
Anerkennung – € 1.200,-: Sunhild Munier, TU Dresden, Betreuer: Dipl.-Ing. Dirk Hamann, Tarnnummer: 060888
Anerkennung – € 1.200,-: Sandra Glados, FH Düsseldorf, Betreuer: Prof. Wilhelm Stahl, Tarnnummer: 090808
Anerkennung – € 1.200,-: Tobias Herr (Hamburg), Paul Raphael Schägner (Düsseldorf), Luis Gutiérrez Sagüillo (München), Manuel Gregor Nagel (Ostfildern), Atelier: Bundt, Tarnnummer:160814

Wir gratulieren allen Preisträgern des 3. Schlaun-Wettbewerbs.


Die Wettbewerbsergebnisse


Kooperationspartner

Förderer